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	<title>Concept Rosenheim</title>
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		<title>EZB-Ankäufe: Auf und nieder, immer wieder!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 10:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder sendet die EZB keine Anzeichen, dass Ende des Jahres wirklich Schluss sein soll: Anfang April fuhr sie nun ihre Staatsanleihekäufe erneut kräftig nach oben. Bis zum 7. April wanderten öffentliche Schuldentitel im Umfang von 16,68 Milliarden Euro in ihren Besitz. Das teilte die EZB Anfang der Woche in Frankfurt mit. Zum Vergleich: in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder sendet die EZB keine Anzeichen, dass Ende des Jahres wirklich Schluss sein soll: Anfang April fuhr sie nun ihre Staatsanleihekäufe erneut kräftig nach oben. Bis zum 7. April wanderten öffentliche Schuldentitel im Umfang von 16,68 Milliarden Euro in ihren Besitz. Das teilte die EZB Anfang der Woche in Frankfurt mit.</p>
<p>Zum Vergleich: in der letzten März-Woche belief sich diese Zahl auf lediglich 7,77 Milliarden Euro. Binnen einer Woche haben sich die Ausgaben also wieder mehr als verdoppelt. Wöchentlich schwankende Zahlen sind im Ankaufprogramm keine Seltenheit. Dennoch überraschte dieser sprunghafte Anstieg Anfang April. Denn die Ausgaben Ende März nährten die Hoffnungen auf einen baldigen Rückgang der Käufe.</p>
<h2>Rückgang im April? Fehlanzeige!</h2>
<p>Im April sollte dieser Rückgang der monatlichen Käufe eigentlich stattfinden. Statt bisher 80 Milliarden Euro will die Notenbank ab diesem Monat nur noch 60 Milliarden Euro in den Markt pumpen. Beschlossen wurde das bereits im Dezember. Damals verkündete Mario Draghi, dass die EZB die umstrittenen Wertpapierkäufe bis Ende 2017 fortsetzen wird. Die monatlichen Ausgaben jedoch ab April zurückgeschraubt werden. Dennoch sollen bis zum Jahresende erneut 2,28 Billionen Euro für Wertpapiere und Staatsanleihen ausgegeben werden.</p>
<h2>Ein Ende in Sicht?</h2>
<p>Mittlerweile ist es mehr als zwei Jahre her, seit die Zentralbank damit begann, Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel zu erwerben. Papiere im Wert von insgesamt 1,474 Billionen Euro wurden bisher angesammelt. Mit den Käufen will die EZB und ihr Präsident Mario Draghi der Wirtschaft unter die Arme greifen und so für eine steigende Inflation sorgen. Rund 330 Milliarden Euro hat die Notenbank in diesen zwei Jahren für Unternehmensanleihen, Pfandbriefe und Kreditverbriefungen ausgegeben. Auf Anleihen der Eurostaaten und internationaler Organisationen entfallen 1,4 Billionen Euro. Ende des Jahres soll damit Schluss sein. Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, würde das begrüßen. In der ZEIT sagte er: „Der Zeitpunkt, den Fuß nicht mehr durchgedrückt auf dem Gaspedal zu lassen, sondern ihn leicht anzuheben, nähert sich aus meiner Sicht.“</p>
<p>Titelbild: © <a href="https://de.fotolia.com/p/202583291" target="_blank">fotomek</a></p>
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		<title>Banken im Gebührenrausch: Kunden schlagen zurück!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 11:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Die Zeiten einer Kostenloskultur sind wahrscheinlich schon vorbei&#8220;, so die Aussage des Hauptgeschäftsführers des Bankenverbandes Michael Kemmer. Sparkassen verlangen jetzt Geld fürs Geldabheben. Und die Volks- und Raiffeisenbanken ziehen nach. Die Geldhäuser haben die Rechnung allerdings ohne den Wirt gemacht. Kunden setzten sich zur Wehr. Wie? Es wird gewechselt. Und das Wechselkarussell dreht sich und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Die Zeiten einer Kostenloskultur sind wahrscheinlich schon vorbei&#8220;</em>, so die Aussage des Hauptgeschäftsführers des Bankenverbandes Michael Kemmer. Sparkassen verlangen jetzt Geld fürs Geldabheben. Und die Volks- und Raiffeisenbanken ziehen nach. Die Geldhäuser haben die Rechnung allerdings ohne den Wirt gemacht. Kunden setzten sich zur Wehr. Wie? Es wird gewechselt. Und das Wechselkarussell dreht sich und nimmt langsam an Fahrt auf, wie die aktuelle Yougov-Studie zeigt.</p>
<h2><strong>Yougov: Dynamisierung des Wettbewerbes im Banksektor</strong></h2>
<p>Immer mehr Menschen wechseln ihre Bankverbindung, stellte das Marktforschungsinstitut Yougov in ihrer aktuellen Umfrage fest. Jeder zehnte Kunde hat im vergangenen Jahr sein Geldinstitut gewechselt. Doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Etwa für genauso viele steht ein konkreter Wechsel innerhalb der nächsten 12 Monate an. Und rund 16 Prozent der deutschen Bankkunden denkt darüber nach. Ursache für diesen Trend ist der wachsende Wettbewerb auf dem Online-Markt. Hinzu kommen die neuen Regelungen zum vereinfachten Anbieterwechsel. Die aktuelle Diskussion um Gebühren für das Abheben an Bankautomaten spielt dem Trend offensichtlich in die Karten.</p>
<h2><strong>Online-Banking sitzt im Nacken</strong></h2>
<p>Ein Großteil der Deutschen nutzt die Angebote des Online-Bankings. Rund 53 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 16 und 74 Jahren. Ein Anstieg um 10 Prozent im Vergleich zu 2010. Zumeist online betrieben werden auch Direktbanken. Im Unterschied zu klassischen Banken verfügen Direktbanken über kein Filialnetz. Die Diskussion um Gebühren für das Abheben oder Überweisen am Automaten erübrigt sich damit. So verwundert es kaum, dass immer mehr Kunden zu Direktbanken wechseln. Innerhalb der vergangenen 12 Monate ist der Anteil der Kunden um drei Prozent gestiegen, die ein Hauptkonto bei einer Direktbank besitzen. Derzeit sind dies 13 Prozent. Tendenz steigend.</p>
<p>Bild: <a href="https://de.fotolia.com/p/201949620" target="_blank">psdesign1</a></p>
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		<title>Börsenhochzeit geplatzt: Aktien wieder zurückgetauscht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 11:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wenn jemand der Anwesenden etwas gegen diese Verbindung einzuwenden hat, möge er jetzt sprechen oder auf ewig schweigen.“ Von dieser Möglichkeit machen nur die wenigsten Hochzeitsgäste gebrauch. Die Europäische Kommission schwieg nicht. Ihr Einwand zur größten Börsenhochzeit des Jahres: Abgelehnt. Die geplante Fusion der Deutschen Börse und der London Stock Exchange ist damit passé. Aktien [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wenn jemand der Anwesenden etwas gegen diese Verbindung einzuwenden hat, möge er jetzt sprechen oder auf ewig schweigen.“ Von dieser Möglichkeit machen nur die wenigsten Hochzeitsgäste gebrauch. Die Europäische Kommission schwieg nicht. Ihr Einwand zur größten Börsenhochzeit des Jahres: Abgelehnt. Die geplante Fusion der Deutschen Börse und der London Stock Exchange ist damit passé. Aktien werden jetzt zurückgetauscht. Und sich die Wunden geleckt.</p>
<h2><strong>Europäische Kommission grätscht dazwischen</strong></h2>
<p>Bei der Verrechnung von Wertpapieren, Clearing genannt, befürchtete die Europäische Kommission ein Monopol, sofern beide Börsen miteinander fusionierten. Die London Stock Exchange wurde daraufhin aufgefordert, eine italienische Tochterfirma zu verkaufen. Dieser Forderung kam die LSE nicht nach.</p>
<p>Für Widerstand auf der deutschen Seite sorgte der geplante Sitz der &#8222;Superbörse&#8220; in London. Nach dem Brexit-Referendum war klar, dass das fusionierte Unternehmen außerhalb der Europäischen Union gelegen hätte. Mit administrativen Folgen für beide Partner.</p>
<h2><strong>&#8222;Die Deutsche Börse muss die Zukunft nicht fürchten&#8220;</strong></h2>
<p>Die Deutsche Börse hat in den vergangenen Jahren mit gescheiterten Fusionsversuchen so ihre Erfahrungen gesammelt. Drei Anläufe brauchte allein der Versuch mit der London Stock Exchange. Im Februar 2017 groß angekündigt, schien diesmal die Zielgerade erreicht. Doch auch daraus wurde nichts. Der jüngste Fusionsversuch soll nach Expertenmeinung rund 100 Millionen Euro verschlungen haben.</p>
<p>In eine unsichere Zukunft blickt die Deutsche Börse dennoch nicht. So optimistisch betrachtet auch der Analyst der Frankfurter Investment Bank Equinet Philipp Häßler die derzeitige Lage des Konzerns. Für ihn ein Déjà-vu. Bereits den Fusionsversuch mit der New York Stock Exchange hat er miterlebt, und hält in einem Interview mit dem Handelsblatt fest:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Aus Aktionärssicht ist es bedauerlich, dass der Zusammenschluss nicht gelingt. Denn die Fusion hatte durchaus ihren Charme. Aktionäre hätten dabei vor allem von Skaleneffekten profitiert: Je mehr über eine Plattform gehandelt wird, desto höher sind die Gewinne. Aber die Deutsche Börse steht auch auf eigenen Beinen gut da, sie ist ein hochprofitables Unternehmen.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Bild: ©<a href="https://de.fotolia.com/p/202363916" target="_blank">Tiberius Gracchus </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sale!!! HSH Nordbank steht zum Verkauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 07:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In eine ungewisse Zukunft blickt die HSH Nordbank. Seit Jahren schon leidet das Geldinstitut erheblich unter der Schiffskrise. Nun steht sie zum Verkauf. Bis Samstag (Stand: 01.04.2017) hatten Interessenten Zeit den Eignern Schleswig-Holstein und Hamburg ihr Interesse zu bekunden. Resonanz: Durchgehend positiv. Attraktive Gewinne im Kerngeschäft, aber &#8230; In der Präsentation am vergangenen Donnerstag putzte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In eine ungewisse Zukunft blickt die HSH Nordbank. Seit Jahren schon leidet das Geldinstitut erheblich unter der Schiffskrise. Nun steht sie zum Verkauf. Bis Samstag (Stand: 01.04.2017) hatten Interessenten Zeit den Eignern Schleswig-Holstein und Hamburg ihr Interesse zu bekunden. Resonanz: Durchgehend positiv.</p>
<h2><strong>Attraktive Gewinne im Kerngeschäft, aber &#8230;</strong></h2>
<p>In der Präsentation am vergangenen Donnerstag putzte sich die Bank noch ordentlich heraus. Rekordgewinne für das Geschäftsjahr 2016 lassen aufhorchen. Der Vorsteuergewinn im Kerngeschäft verdreifachte sich sogar. Rote Zahlen schrieb hingegen die Abbaubank mit ihren maroden Schiffskrediten. Verkauft werden muss allerdings die gesamte Bank. Da schmälert sich der Gewinn bei genauerer Betrachtung auf einen Vorsteuergewinn von 121 Millionen Euro für das vergangene Geschäftsjahr.</p>
<h2><strong>Druck aus Brüssel </strong></h2>
<p>Wenn es nach den Eignern ginge, stünde die Bank angesichts des Niedrigzinses überhaupt nicht zum Verkauf. Hamburg und Schleswig-Holsten werteten unlängst mit einer Finanzspritze die Kapitaldecke weiter auf. Die Europäische Kommission gewährte diese Initiative unter der Voraussetzung, dass die Nordbank bis Frühjahr 2018 verkauft wird. Wenn nicht, droht die Abwicklung.</p>
<p>Ein Gewinn wird zwar von der Europäischen Kommission angestrebt, doch der Preis ist beim erfolgreichen Verkauf nur ein Kriterium, das bei der Angebotsauswahl Berücksichtigung finden soll. Es wird ebenso geprüft, ob sich die Bieter für eine mögliche Privatisierung der Bank eigenen.</p>
<h2><strong>Resonanz: Apollo, HNA &#8230;</strong></h2>
<p>Prominentester Bieter ist laut Medienberichten die chinesische Firmengruppe HNA, die bereits mit dem Vermögensverwalter C-Quadrat Investment an der Offerte arbeiten soll. Die HNA ist mit 4,76 Prozent Anteilseigner an der Deutschen Bank. Das Hauptinteresse des Chinesen gebührt dem großen Schiffportfolio der HSH Nordbank. Damit verspricht sich der Konzern neue Einsparungsmöglichkeiten in der eigenen Schiffsfinanzierungssparte.</p>
<p>Ebenfalls im Rennen ist der Finanzinvestor Apollo. Weder Apollo noch HNA wollten sich bisher zu ihren Interessensbekundungen äußern. Doch Monika Heinold, Finanzministerin von Schleswig-Holstein äußerte sich bereits positiv zu den eingegangenen Angeboten: &#8222;Wir sind nach erster Sichtung &#8211; wie schon bei den Interessensbekundungen &#8211; mit der Resonanz sehr zufrieden.&#8220;</p>
<p>Bild: ©<a href="https://de.fotolia.com/p/203572293" target="_blank">CPN</a></p>
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		<title>Devisen-Turbulenzen: Der Dollar gerät ins Straucheln!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 07:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Nach fünf Monaten Party stürzt plötzlich jeder Richtung Notausgang&#8220;, beschreibt die US-Großbank Citi treffend die gegenwärtige Situation auf dem US-amerikanischen Finanzparkett. Und die Zeitung die Welt fügt hinzu: &#8222;Trumps Wirtschaftsprogramm ist im Soll &#8211; der Vertrauensvorschuss ist &#8211; erst einmal weg.&#8220; Und der Euro? Der feiert sein Comeback. Die Maschine stottert Wie eine &#8222;gut geölte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.concept-rosenheim.de/2017/03/devisen-turbulenzen-der-dollar-geraet-ins-straucheln/">Devisen-Turbulenzen: Der Dollar gerät ins Straucheln!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.concept-rosenheim.de">Concept Rosenheim</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Nach fünf Monaten Party stürzt plötzlich jeder Richtung Notausgang&#8220;</em>, beschreibt die US-Großbank Citi treffend die gegenwärtige Situation auf dem US-amerikanischen Finanzparkett. Und die Zeitung die Welt fügt hinzu: <em>&#8222;Trumps Wirtschaftsprogramm ist im Soll &#8211; der Vertrauensvorschuss ist &#8211; erst einmal weg.&#8220;</em> Und der Euro? Der feiert sein Comeback.</p>
<h2><strong>Die Maschine stottert</strong></h2>
<p>Wie eine <em>&#8222;gut geölte Maschine&#8220;</em> läuft seine Administration, wie Trump immer wieder beteuerte. Ein erstes Husten und Stottern ist allerdings bereits aus den Kongresshäusern zu vernehmen. Spätestens seitdem Trumps Versuche Obamacare zu Fall zu bringen, gescheitert sind, mehren sich die Zweifel, ob der Milliardär überhaut langfristig im Stande sein wird, seine wirtschaftspolitischen Ziele in die Tat umsetzen zu können. Die Zweifel nähren bereits die schlechten Zahlen des Devisenbarometers, das seit der Präsidentschaftswahl am 8. November bis Anfang dieser Woche (Stand: 28.03.17) einen Werteverlust von knapp fünf Prozent verzeichnet. <em>&#8222;Zurück auf Los&#8220;</em>, schreibt die Welt. Die US-Währung dümpelt nun auf einem Niveau herum, von wo aus es für sie fünf Monate zuvor plötzlich steil nach oben ging.</p>
<h2><strong>Seitenwechsel: Euro im Aufwind</strong></h2>
<p>Zum ersten Mal seit September 2016 ist der Euro zum Dollar über die 200-Tage-Linie gestiegen. Der Dollar sackt ab und prompt bekommt die Gemeinschaftswährung Auftrieb. Bereits eine Woche zuvor begannen Spekulanten ihre Wetten auf einen fallenden Euro aufzulösen. Seit Mai 2014 hatten Hedgefonds nicht mehr so wenige pessimistische Euro-Wetten im Markt. Selbst die Deutsche Bank als größter Pessimist macht auf dem Absatz kehrt. Ihr aktuelles Kursziel für den Euro: 1,10 Dollar. Aktuell liegt er bereits bei 1,09 Dollar. Ein mehr als deutlicher Schwenk: So war noch vor nicht allzu langer Zeit die Rede eines Absturzes, der sich bis auf 2018 erstreckt. Nicht nur die unklare US-Politik verschafft dem Euro derzeit mächtig Auftrieb. Auch die aktuellen Wirtschaftszahlen im Euroraum sorgen laut Ifo-Geschäftsklimaindex für Furore.</p>
<p>Bild: <a href="https://de.fotolia.com/p/202583291" target="_blank">fotomek</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.concept-rosenheim.de/2017/03/devisen-turbulenzen-der-dollar-geraet-ins-straucheln/">Devisen-Turbulenzen: Der Dollar gerät ins Straucheln!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.concept-rosenheim.de">Concept Rosenheim</a>.</p>
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		<item>
		<title>Europäische Zentralbank nach Draghi: Kommt jetzt Weidmann?</title>
		<link>https://www.concept-rosenheim.de/2017/03/europaeische-zentralbank-nach-draghi-kommt-jetzt-weidmann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 09:35:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Weidmann]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Draghi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 69-Jährige Mario Draghi ist seit 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank. Seine Amtszeit endet am 31. Oktober 2019. Grund genug für die italienische Zeitung Repubblica sich bereits jetzt über seine mögliche Nachfolge Gedanken zu machen. Ihre Vermutung, auch wenn die italienische Öffentlichkeit selbst noch davon überzeugt werden muss: Jens Weidmann. Der &#8222;deutsche Falke&#8220; in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.concept-rosenheim.de/2017/03/europaeische-zentralbank-nach-draghi-kommt-jetzt-weidmann/">Europäische Zentralbank nach Draghi: Kommt jetzt Weidmann?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.concept-rosenheim.de">Concept Rosenheim</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der 69-Jährige Mario Draghi ist seit 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank. Seine Amtszeit endet am 31. Oktober 2019. Grund genug für die italienische Zeitung Repubblica sich bereits jetzt über seine mögliche Nachfolge Gedanken zu machen. Ihre Vermutung, auch wenn die italienische Öffentlichkeit selbst noch davon überzeugt werden muss: Jens Weidmann.</p>
<h2><strong>Der &#8222;deutsche Falke&#8220; in der Spitzenposition?</strong></h2>
<p>&#8222;Ausgerechnet Weidmann&#8220;, lautete die Antwort der &#8222;Repubblica&#8220; auf die Frage, wer denn Draghi beerben könnte. Begeisterung liest sich anders. Der Eindruck erhärtet sich, dass die Italiener angesichts ihres maroden Finanzsystems Angst vor einem Wechsel hätten. Weidmanns Ruf eilt ihm nämlich voraus und bringt ihn bereits vorab bei italienischen Medien in Misskredit.</p>
<p>Jens Weidmann ist derzeit Präsident der Deutschen Bundesbank und hat sich um das Image des geldpolitischen Hardliners in der Vergangenheit verdient gemacht. Sein Ziel: Schluss mit der lockeren Geldpolitik Draghis. Anleihenkäufe sollten zurückgefahren werden, besser heute als morgen. Weidmann gab mehrmals unverhohlen zu, dass ihm die Anleihenkäufe weit über das Ziel hinausschießen. Die Politik Draghis dürfe &#8222;kein Dauerzustand&#8220; werden, erklärte Weidmann in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.</p>
<p>Die Angst der Italiener vor Weidmann als möglicher Präsident der EZB ist nicht unbegründet. Die Zentralbank unterliegt keiner demokratischen Kontrolle. Die Macht des Präsidenten ist nahezu uneingeschränkt. Personen, die dieses Spitzenamt bekleiden, müssen keine Rechenschaft ablegen oder Weisungen befolgen. Draghi verantwortet also persönlich die Nullzinspolitik im Euroraum.</p>
<h2><strong>Die EZB hüllt sich in Schweigen</strong></h2>
<p>Noch mehr als zwei Jahre bis zur Wahl des nächsten EZB-Präsidenten und italienische Medien lassen sich bereits jetzt zu Spekulationen hinreißen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung vermutet, steckt hinter so viel Aufsehen Kalkül: Mögliche Kandidaten zu Schreckensbildern zu degradieren und sie so lange durch die Medien zu treiben bis sie zur &#8222;lahmen Ente&#8220; geschwächt von ganz allein ihr finanzpolitisches Einflussvermögen pulverisieren. So formuliert die Zeitung trefflich: Das Gelände um die EZB sei vermint. Die EZB hält sich nicht ohne Grund bedeckt. Auch die Deutsche Bundesbank verweigert jede Stellungnahme mit den Worten: &#8222;So etwas macht man nicht.&#8220;</p>
<p>Titelbild:@<a href="https://de.fotolia.com/p/201949620" target="_blank">psdesign1</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.concept-rosenheim.de/2017/03/europaeische-zentralbank-nach-draghi-kommt-jetzt-weidmann/">Europäische Zentralbank nach Draghi: Kommt jetzt Weidmann?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.concept-rosenheim.de">Concept Rosenheim</a>.</p>
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		<title>EZB-Direktorin warnt: &#8222;Banken brauchen regulatorische Sicherheit&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 16:03:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenaufsicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;An die Selbstregulierungskräfte der Märkte glaube ich nicht mehr nach 2008.&#8220; Die globale Reform der Regeln für Finanzinstitute müsse vollendet und Schattenbanken kontrolliert werden, so die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB) Sabine Lautenschläger. Hintergrund der Forderung sind die aktuell zäh verlaufenden Verhandlungen zu Basel III. Ein globales System braucht globale Regeln! &#8222;Es wäre ein Fehler, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;An die Selbstregulierungskräfte der Märkte glaube ich nicht mehr nach 2008.&#8220; Die globale Reform der Regeln für Finanzinstitute müsse vollendet und Schattenbanken kontrolliert werden, so die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB) Sabine Lautenschläger. Hintergrund der Forderung sind die aktuell zäh verlaufenden Verhandlungen zu Basel III.</p>
<h2><strong>Ein globales System braucht globale Regeln!</strong></h2>
<p>&#8222;Es wäre ein Fehler, die Regulierung aufzuweichen&#8220;, warnt die EZB-Direktorin und stellvertretene Vorsitzende der EZB-Bankenaufsicht. Ein Aufweichen würde nur eine erneute Krise nach sich ziehen. Stärker beobachtet werden sollten ebenso Schattenbanken. Lautenschläger dazu: &#8222;Ich glaube schon, dass wir auch in Zukunft darauf achten müssen, was sich im Schattenbank-Sektor entwickelt.&#8220; Dieser erstarkt seit Jahren und hat seine Stellung in der Eurozone immer weiter gefestigt. Zum Schattenbanken-Sektor zählen Geldmarktfonds, Hedgefonds, spezielle Börsenhändler sowie alternative Investmentfonds.</p>
<h2><strong>Basel III ins Stocken geraten</strong></h2>
<p>Ihrer Warnung vorausgegangen sind die ins Stocken geratenen Verhandlungen um Basel III. US-Präsident Donald Trump ordnete unlängst eine Überprüfung der nationalen Banken-Reform an, die Befürchtungen auslöst, dass Verhandlungen scheitern könnten.</p>
<p>Im Zuge der Krise 2007 wurden Schwächen der bisherigen Bankenregulierung offengelegt. Mit Basel III werden Reformen zur Regulierung der Banken bezeichnet, die seit 2013 schrittweise die Vorläuferregeln, Basel II, ablösen. Seit Trumps Intervention steht zu befürchten, dass ein endgültiger Abschluss weiter in die Ferne rückt. Die G20, die zwanzig führenden Industrie- und Schwellenländer, äußerten sich hingegen zuversichtlich. Die Gruppe sei fest entschlossen Basel III zum Abschluss zu bringen.</p>
<p>Titeldbild: @<a href="https://de.fotolia.com/p/202363916" target="_blank">Tiberius Gracchus</a></p>
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		<title>Yellen schiebt den Leitzins an und Europa rührt sich nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 10:24:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fed-Chefin Janet Yellen hat Wort gehalten und wie Anfang März 2017 angekündigt, den US-amerikanischen Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Die Aktienkurse steigen, die Kauflaune der US-Amerikaner ist ungebrochen und die Produktion läuft weiterhin rund. Die Zeichen stehen auf Wachstum &#8211; von derzeit 2,5 Prozent. Wie lange der Aufschwung anhalten wird, ist selbst unter Experten nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fed-Chefin Janet Yellen hat Wort gehalten und wie Anfang März 2017 angekündigt, den US-amerikanischen Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Die Aktienkurse steigen, die Kauflaune der US-Amerikaner ist ungebrochen und die Produktion läuft weiterhin rund. Die Zeichen stehen auf Wachstum &#8211; von derzeit 2,5 Prozent. Wie lange der Aufschwung anhalten wird, ist selbst unter Experten nicht gewiss. Schließlich birgt jede Zinserhöhung immer auch eine Kehrseite. Und Europa? Auf den dortigen Finanzmärkten tut sich nichts. EZB-Chef Mario Draghi zeigt sich unberührt.</p>
<h2><strong>Die Kehrseite der Medaille </strong></h2>
<p>Angehobene Leitzinsen sind Indikator für eine rundlaufende Wirtschaft. Doch langfristig betrachtet wird es teurer, wenn sich Unternehmen für Investitionen Geld leihen wollen. Zum Nachteil für das besonders unter Trump angestrebte Wachstum. Außerdem fördert die gute Konjunktur eine Erstarkung des Dollars. Das Ergebnis: Amerikanische Produkte werden teurer und finden im Ausland weniger Abnehmer. Eine Entwicklung, die für Trump wohl absehbar ist, weswegen er sich bisher wiederholt gegen eine Zinserhöhung ausgesprochen hat. Der Präsident sieht beide Effekte kommen. Die Kehrseite der Medaille könnte also sein Ziel, der Mann zu sein, der für den langersehnten Konjunkturschub sorgte, zu Nichte machen.</p>
<h2><strong>Draghi zeigt sich unberührt</strong></h2>
<p>Und was passiert in Europa? Nichts! Medien berichten zwar von &#8222;Aktienzuckungen&#8220;, doch Zinserhöhungen sind noch nicht in Sicht. Laut Analysten bestünde die ungeschriebene Regel, dass spätestens sechs bis neun Monate nach der Fed auch die Europäische Zentralbank nachziehen müsste. Doch EZB-Chef Mario Draghi reagiert bisher verhalten und zieht keine Zinserhöhung in Betracht. Seine Argumente: Noch immer haben sich die südlichen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht von der Finanzkrise erholt. Ein Anstieg des europäischen Leitzinses erhöhe die Wahrscheinlichkeit für Länder wie Griechenland oder Italien erneut in den Schuldensumpf abzurutschen. Zudem liegt die Kerninflationsrate europaweit bei 0,5 und nicht wie angestrebt bei knapp zwei Prozent. Ein wichtiges Kriterium, wovon die Notenbank eine Anhebung des Leitzinses abhängig macht.</p>
<p>Titelbild:@<a href="https://de.fotolia.com/p/202583291" target="_blank">fotomek </a></p>
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		<title>Brexit: Goldman Sachs probt den Ernstfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 15:29:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Goldman Sachs]]></category>
		<category><![CDATA[Royal Bank of Scotland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs probt den Ernstfall. Hunderte Mitarbeiter sollen aus London abgezogen werden. Profiteure der Aktion könnten Paris und Frankfurt sein. Und noch eine Großbank nimmt Standortverschiebungen vor: Die Royal Bank of Scotland (RBS). Sie plant ihre Niederlassungen in Europa aufzustocken. 6.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel Goldman Sachs reagiert damit auf den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs probt den Ernstfall. Hunderte Mitarbeiter sollen aus London abgezogen werden. Profiteure der Aktion könnten Paris und Frankfurt sein. Und noch eine Großbank nimmt Standortverschiebungen vor: Die Royal Bank of Scotland (RBS). Sie plant ihre Niederlassungen in Europa aufzustocken.</p>
<h2><strong>6.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel</strong></h2>
<p>Goldman Sachs reagiert damit auf den EU-Austritt Großbritanniens. Der Abzug von Arbeitsplätzen soll zunächst nur einige hunderte betreffen. Dies gab Europa-Chef Richard Gnodde unlängst dem amerikanischen Sender CNBC bekannt. Die Umsetzung der Pläne für den Brexit-Ernstfall befindet sich damit noch in der Anlaufphase. Derzeit arbeiten 6.000 Mitarbeiter am Standort London. Ob ein kompletter Wegzug aus der britischen Finanzmetropole umgesetzt werden wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Von weiteren Abzügen ist hingegen auszugehen. Bereits im Januar mehrten sich Berichte darüber, dass Goldman Sachs seine Mitarbeiterzahlen in London auf rund 3.000 reduzieren möchte.</p>
<h2><strong>RBS stockt Niederlassungen auf</strong></h2>
<p>Auch die Royal Bank of Scotland kommt in Bewegung und plant ebenso erste Maßnahmen angesichts des nahenden Brexits. Das Geldinstitut unterhält bereits kleinere Büros in Frankfurt, Paris und anderen Städten in der europäischen Union. Aufsichtsratschef der RBS Howard Davies dazu:</p>
<blockquote><p><em>„Ich glaube, dass diese Büros gestärkt werden müssen. Denn wir werden in diesen Büros künftig sicher Dinge tun müssen, die wir bisher von London aus machen.“</em></p></blockquote>
<p>Weiter heißt es, dass es zwar Umzüge nach Frankfurt geben werde. Ein neues Finanzzentrum, das London ersetzt, werde es nach Meinung Davies nicht geben.</p>
<h2><strong>Wettstreit: Frankfurt vor Paris</strong></h2>
<p>Als Profiteure des Zuzugs werden Frankfurt und Paris gehandelt. Doch die Mainmetropole hat in der Gunst der Banken Paris bereits überholt. Für John McFarlane besteht der Vorteil gegenüber dem französischen Kontrahenten vor allem in der Nähe zur Europäischen Zentralbank (EZB). Ebenso positiv äußert sich der Geschäftsführer des Lobbyverbandes Frankfurt Main Finance, Hubertus Väth. Seiner Ansicht nach besetze Frankfurt bereits die &#8222;Pole Position&#8220;. Er gehe davon aus, dass innerhalb der nächsten fünf Jahren mit rund 10.000 neuen Arbeitsplätzen zu rechnen sein wird.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://de.fotolia.com/p/203572293" target="_blank">CPN </a></p>
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		<title>&#8222;Buy American&#8220;: Yellen macht Trump einen Strich durch die Rechnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Schmidhuber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 17:52:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>
		<category><![CDATA[US-Finanzmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Anfang März angekündigt, hat Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, den Leitzins erhöht. Der Federal Funds Rate ist nun um 0,25 Prozent angehoben worden und liegt aktuell zwischen 0,75 und 1,0 Prozent. Ein positives Zeichen für die rund laufende US-amerikanische Wirtschaft. Die Erhöhung kommt für Präsident Trump jedoch zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Wirtschaftsleistung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.concept-rosenheim.de/2017/03/buy-american-yellen-macht-trump-einen-strich-durch-die-rechnung/">&#8222;Buy American&#8220;: Yellen macht Trump einen Strich durch die Rechnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.concept-rosenheim.de">Concept Rosenheim</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Anfang März angekündigt, hat Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, den Leitzins erhöht. Der Federal Funds Rate ist nun um 0,25 Prozent angehoben worden und liegt aktuell zwischen 0,75 und 1,0 Prozent. Ein positives Zeichen für die rund laufende US-amerikanische Wirtschaft. Die Erhöhung kommt für Präsident Trump jedoch zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt.</p>
<h2><strong>Wirtschaftsleistung der USA nimmt zu</strong></h2>
<p>Die Wirtschaft zieht an. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt, die Wirtschaftsleistung des Landes und die Preise steigen. Grund genug dies mit einem erhöhten Leitzins auch abzubilden. Während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 und 2009 wurde dieser sogar auf null Prozent gesenkt. Dort verharrte er lange Zeit, um das angeschlagene Bankensystem zu stabilisieren. Die erste Erhöhung liegt noch nicht lange zurück. Und bei der jetzigen Anhebung wird es voraussichtlich nicht bleiben. Yellen kündigte bereits Ende 2016 an, dass es in diesem Jahr wohl drei Erhöhungen geben wird. Die logische Konsequenz, um ein &#8222;Überhitzen&#8220; der Wirtschaft zu vermeiden und einer möglichen massiven Inflation entgegenzuwirken. Dazu könnte es unter Umständen kommen, wenn Trump, wie angekündigt, sein umfassendes Konjunkturprogramm erst einmal aufgelegt hat.</p>
<h2><strong>&#8222;Amerikanisch kaufen&#8220; kann teuer werden</strong></h2>
<p>&#8222;America first!&#8220;: Ein Statement, dass schnell zum Leitmotiv der Politik Trumps erhoben wurde. Die Erhöhung des Leitzinses wird der Parole in gewisser Weise gerecht. Doch der Zusatz &#8222;Buy American&#8220; lässt sich durch die Anhebung sicherlich nicht so leicht in die Tat umsetzen. Gehen die Zinsen rauf, werden einheimische Produkte im Vergleich zu ausländischen zwangsläufig teurer.</p>
<p>Steigende Zinsen erhöhen langfristig die Attraktivität des Dollars. Investoren legen ihr Geld verstärkt in Dollar an, der Wechselkurs steigt und die US-Währung wird stärker. Das wiederum könnte der Konjunktur im eigenen Land zum Nachteil werden, wenn sich ausländische Investoren plötzlich verhalten zeigen.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://de.fotolia.com/p/201949620" target="_blank">psdesign1 </a></p>
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